SENSER DRUCK

1. Beschreiben Sie kurz Ihr Unternehmen, was machen Sie?

Die Möglichkeiten, die Senser Druck bietet, sind vielfältig. Von der Geschäftsausstattung über Broschüren und Zeitschriften, Plakate und Präsentationsmappen, Formulare und Visitenkarten bis hin zu Katalogen für Unternehmen. Das Besondere an uns ist, dass wir als erste Druckerei in Augsburg unseren Kunden die Möglichkeit bieten, klimaneutral zu drucken.

2. Welchen Beitrag haben Sie zur IKORO 2019 geleistet?

Für die IKORO 2019 haben wir den Messekatalog gedruckt.

3. Warum haben Sie/Ihre Firma sich dazu entschieden, den Nachhaltigkeitsgedanken zu verfolgen?

Umweltschutz, Klimaschutz und Einhalt der Erderwärmung gehören zu meinen Herzensangelegenheiten. Ich bin der Meinung, dass die jetzige Generation unseren Kindern, Enkeln und den nächsten Generationen eine intakte Umwelt hinterlassen muss. Ich habe bewusst unseren Betrieb nachhaltig aufgestellt und auch unsere Mitarbeiter sind davon überzeugt und durch diese Ausrichtung stärker motiviert – es ist schon schöner, für einen umweltbewussten Betrieb zu arbeiten. Auch die „marktwirtschaftlichen Prinzipien“ haben nicht darunter gelitten: „Tue Gutes und sprich darüber“ – ich habe als Umweltdruckerei viele ehrliche und gute Kunden dazu gewonnen – eine echte Win-Win-Situation.

4. Wie setzen Sie den Nachhaltigkeitsgedanken in Ihrer Firma um?

Senser Druck produziert mit Ökostrom von Greenpeace Energy Biofarben, chemiereduziert und klimaneutral. Die Priorität gilt allerdings der Vermeidung des Energieverbrauchs, welcher durch den Einsatz besonders stromsparender Apparaturen in den vergangenen Jahren um ca. 30% gesenkt werden konnte. Unsere Anstrengungen haben in den letzten drei Jahren zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes in einer Größenordnung von ca. 950 Tonnen geführt. Seit Dezember 2012 fördern wir mit dem „Project Togo“ ein afrikanisches Klimaschutzprojekt. Es dient nicht nur dazu, CO2 zu kompensieren, sondern es ist auch ein sehr soziales Engagement – es ist „Fair- Trade-Druck“. Die Bewohner in Fokpo in West-Afrika hatten keine Möglichkeit, Handel zu treiben – dafür gab es kaum eine Grundlage. Mit der Baumschule und dem Waldaufforstungsprojekt, das CO2 Emissionen bindet, hat die einheimische Bevölkerung etwas zu bieten, das wir in Deutschland für die Herstellung klimaneutraler Drucksachen benötigen: Den Ausgleich von CO2, das beispielsweise bei der Produktion Ihres Messekatalogs entsteht. Da werden keine Almosen oder Spenden verteilt, das ist „Fairer Handel“: Emissionsausgleich gegen angemessene Vergütung. Für unser umweltpolitisches Engagement wurden wir unter anderem vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und vom Umweltamt der Stadt Augsburg ausgezeichnet.

5. Was möchten Sie anderen Unternehmen und den Studenten auf den Weg mitgeben?

Da mir Umweltschutz auch privat sehr wichtig ist, versuche ich diese Werte auch weiterzugeben und vorzuleben. Der einfachste Tipp, den ich den Studierenden geben kann, ist, sich beim Konsum einzuschränken und sich zu überlegen: Brauche ich das wirklich? Frei nach Mahatma Gandhi, der sagte: „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier“.

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